Das präsentierte Produkt wurde mir von der Firma DeWALT im Rahmen einer Kooperation auf Basis eines Produkttests kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Kooperation findet im Rahmen der Aktion mit dem Titel #dewaltrevolution statt, bei der DeWALT die Revolution in Sachen Akku-Geräten hervorheben möchte. Die Bewertung des Produktes spiegelt meine eigene Meinung wider und wurde von der Kooperation nicht beeinflusst.

Alles begann mit einem GLS-Paket, welches ich im Paketshop meiner Nähe abholen konnte. Die Freude war groß, der Karton der DeWALT DCS7485T2 aber noch deutlich größer. An dieser Stelle war ich zum ersten Mal wirklich froh, einen Kombi als Firmenwagen fahren zu dürfen.

In meiner kleinen Werkstatt angekommen, musste ich entsetzt feststellen, wie groß der Karton im Vergleich zum ihn umgebenden Raum ist. Er nahm einen großen Teil meiner Werkbank in Anspruch.

Auspacken

Nachdem die Pack-Bänder und das Klebeband durchtrennt waren, offentbarte sich mir bereits ein erster Eindruck vom Ausmaß der Säge und ich war etwas froh, dass sie den Karton nicht völlig gefüllt hat.

Als kleines Gimmick gab es von DeWALT eine Tasche zur Säge dazu, welche ich sehr wahrscheinlich für Zubehör und den Wechsel-Akku verwenden werde.

Darauf folgten einige kleinere Kartons, in denen Zubehör zur Säge verstaut war.

Akkus + Ladegerät

Das Schnellladegerät ist erstaunlich handlich und klein, die Akkus extra noch in zwei Beuteln verpackt.

Die Akkus kommen beide mit einer Schutz-Kappe, um die Kontakte vor Verschmutzung zu schützen. Es handelt sich um zwei 18 V Akkus mit jeweils 6.0 Ah, welche dank der DeWALT FlexVolt Technologie aber je nach Gerät eine Leistung von bis zu 54V abgeben können. Entsprechend flexibel lässt sich das Akku-System für verschiedene Geräteklassen einsetzen, ohne mehrere Akkus zeitgleich zu benötigen. Natürlich liegt die Ah Zahl bei Verwendung als 54V Akku nicht mehr bei 6 Ah, sondern eher bei 2 Ah.

Besonders sinnvoll finde ich an den Akkupacks die LED Anzeige, die auf der sichtbaren Seite liegt, wenn der Akku in der Säge eingesteckt ist. Sie ist also immer sichtbar.

Schutzhaube

Neben dem bereits montierten Spaltkeil liegt der Säge auch ein Spaltkeil mit Schutz- und Absaughaube bei.

Dieser ist mit wenigen Handgriffen und wenig Werkzeug an der Säge montiert und schütz ab sofort die Finger, Hände und auch die Atemwege.

Es gilt lediglich die gelbe Sägeblattabdeckung zu entfernen und eine Mutter für den Spaltkeil zu lösen. Über einen Zug-Machanismus kann dann die Spannung vom Keil genommen und dieser entfernt werden. In umgekehrter Reihenfolge wird der Spaltkeil mit Schutzhaube dann eingesetzt.

Winkelanschlag

Der Winkelanschlag der Tischkreissäge wird in der T-Nut im Tisch der Tischkreissäge geführt und bietet dann die Möglichkeit, Schnitte in einem Winkel - egal ob rechtwinklig oder in einem bestimmten Winkel - durchzuführen.

Er bietet einen Verstellknauf, den man gleichzeitig zum Schieben fassen kann und eine Winkelskala von + 30° bis -30°.

Parallelanschlag

Der Parallelanschlag der DCS7485T2 ist im Lieferzustand über Kopf  am Tisch festgeklemmt und lässt sich mit zwei Schnellspannern an den Enden lösen und wieder fixieren.

Schnellspanner im geöffneten Zustand

Er passt sauber in das dafür vorgesehen Aluminiumprofil und es wackelt nichts.

Die Verstellung der Schnittbreite erfolg dann über ein Rädchen auf der Sägen-Vorderseite. Das war mir bisher auch von keiner anderen Säge bekannt, ich finde die Idee sehr gut, da die Einstellung dadurch enorm präzise möglich ist.

Fazit

Nach den äußerlichen Eindrücken freue ich mich schon auf mein erstes Projekt mit der DCS7485T2 und bin gespannt, wie sich der Akkubetrieb bewährt.

Dafür, dass der Einsatz mit Akkus ja auf die Mobilität abzielt, ist die Säge zum Tragen auf Dauer leider deutlich zu schwer. Allerdings bietet DeWALT mit dem fahrbaren Untergestell eine sehr attraktive Lösung dafür an.

Video vom ersten Einsatz