Hier findest du den vorherigen Teil vom Projekt, da es in mehrere Artikel aufgeteilt ist.

Im fünften Teil dieser Artikelreihe möchte ich auf meine Oberfäse Makita RT0700 eingehen und darauf, wie ich mit ihr das Lochraster in meine Multifunktions-Tischplatte eingebracht habe.

Einen entsprechenden Plan für die Berechnung der Abstände hatte ich mir bereits angefertigt.

Die mathematischen Grundlagen für mein Lochraster
Verteilung der Löcher auf der Platte

Makita RT0700 Ober- & Kantenfräse

Da ich bisher keine Erfahrungen mit einer Oberfräse gesammelt hatte, wollte ich eine günstige Maschine, die aber dennoch in guter Qualität produziert wird. Also ein haltbares Produkt, welches dennoch für den Einstieg gut geeignet ist.

Mit der Makita RT0700 im Set CX2J hatte ich für mein Emfpinden eine solche Maschine gefunden.

Der Versand

Die Art und Weise, wie die Oberfräse versandt worden war, grenzte an eine Frechheit. Der Karton war deutlich zu hoch, deutlich zu breit und deutlich zu lang. Generell alles kein Problem, wenn man diesen Luftraum dann ordentlich ausfüttert. Das scheint bei der Verpackungsabteilung von Amazon aber auch in 2017 noch nicht angekommen zu sein, das Problem bestand leider auch schon im letzten Jahr mit meinem Akkuschrauber.

Was schießt einem durch den Kopf, wenn ~200€ so verschickt werden?

Generell erweckt es den Eindruck, als hätte man bei Amazon die Auffassung, dass das MakPac selber als Versandverpackung genüge.

Zum Glück halb so wild... Makita Qualität halt ;-)

Die Maschine

Das Gerät hatte dank MakPac abgesehen von einigen Kratzern am Gehäuse der Fräse den Versand gut überstanden, 25,00 € gab es dafür dennoch vom Amazon Kundenservice zurück für die schlechte Erfahrung.

Gekauft habe ich die RT0700 im Set mit dem Zusatz CX2J, welches zusätzlich zur eigentlichen Fräseneinheit einen Senk-Korb, einen Winkel-Korb und einen Kantenfräs-Korb beinhaltet, alles verstaut mit jeder Menge Zubehör in einer mehr oder weniger praktischen Stofftasche, die ins MakPac passt wie angegossen. Warum nur mehr oder weniger praktisch? Weil die Tasche zwar alles an ihrem Platz hält, allerdings sobald man diese aus dem MakPac entnimmt durchhängt und keinen wirklich sicheren halt für den Inhalt bietet. Da muss wohl wieder mal ein Holz-Einsatz her.

Zusätzlich zur Fräse selbst, die ohne jeglichen Fräseinsatz daher kommt, habe ich mir einen 12 tlgn. Satz Fräser von den Brüdern Mannesmann bestellt sowie einen 20 mm Nutfräser mit Grundschneide von Bosch und den Makita Führungsschienen Adapter für die Oberfräse.

Im Einsatz

Hier mal einige Eindrücke davon, wie ich mit der Makita RT0700 die Löcher meines Multifunktionstischs erstellt habe. Über Zentrier-Markierungen an der Fräse und am Schienen-Adapter ließ sich die Fräse sehr gut am zuvor eingezeichneten Raster ausrichten.

Diese Markierung stellt den Mittelpunkt der Achse dar und kann daher am Raster ausgerichtet werden.
Den Adapter ein mal eingestellt, kann man auch ein bestimmtes Maß als Abstand zwischen Schiene und Markierung nutzen.

Dann wurde die Schiene mit Schraubzwingen fixiert und der Führungsschienen-Adapter wie gezeigt mit einem Kreuz-Schlitz Schraubendreher an der Schiene arretiert. Letzteres finde ich missglückt realisiert seitens Makita.

Hätte man dies nicht besser über zwei Stellräder bzw. Flügel-Muttern oder -Schrauben lösen können? So ist es sehr fummelig, wenn man es für jedes Loch wieder lösen und anziehen muss.

Fazit

Alles in allem bin ich mit der RT0700 sehr zufrieden. Der Fräser-Wechsel ist etwas umständlich und die Absaugung eher schlecht als recht, dafür bietet mir dieses Set wahnsinnig viele Möglichkeiten zu einem super Preis.

Die Makita RT0700 im Einsatz auf der Führungsschine
Erster versuch die Kanten der Löcher zu bearbeiten... Ein Abrundfräser wäre die besser Wahl gewesen.

Klein Vieh macht auch Mist

Den nächsten Artikel in der Serie zu diesem Projekt findest du hier.